Gestaltet den 5. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit aktiv mit: Reicht euren Beitrag für das Kongressprogramm oder den Markt der Möglichkeiten ein und werdet Teil von rund 190 Veranstaltungen für Fachpraxis, Verwaltung, Politik und Wissenschaft.
Beiträge können vom 01.09. bis zum 31.10.26 eingereicht werden.
Formate im Call
Kongressprogramm
Ein Fachforum ist ein 90‑minütiges Veranstaltungsformat mit einer Moderation, das bis zu drei thematisch miteinander verbundene Beiträge zu einem gemeinsamen Gegenstand zusammenbringt und eine vertiefte fachliche Auseinandersetzung ermöglicht. Die Beiträge greifen unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen oder Zugänge auf und stehen in inhaltlichem Bezug zueinander.
Ziel des Formats ist, verschiedene Sichtweisen zusammenzuführen, zentrale Fragestellungen zu diskutieren und Impulse für Praxis, Forschung und fachpolitische Debatten zu geben. Dabei wird das Publikum in die Diskussion einbezogen.
Ein Workshop ist ein 90‑minütiges Veranstaltungsformat, das auf eine aktive Beteiligung der Teilnehmenden ausgerichtet ist. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit einem Thema, einer Fragestellung, einem Projekt oder einem methodischen Ansatz aus Praxis, Wissenschaft oder Politik. Neben inhaltlichen Impulsen (z. B. Kurzvortrag) sollte ausreichend Raum gegeben werden, damit die Teilnehmenden ihre Erfahrungen, Perspektiven und Fragen einbringen können, oder auch im Rahmen der Veranstaltungen gemeinsam etwas interaktiv erarbeitet werden kann.
Ziel des Formats ist, Erfahrungen zu teilen, Perspektiven zu reflektieren, voneinander zu lernen und neue Ideen oder Handlungsansätze zu entwickeln.
Die Kurzpräsentation ist ein kompaktes 20‑minütiges Format auf der sogenannten „Blitzlichtbühne“, die sich an einem zentralen Ort auf dem Campus befindet. Das Setting ist offen gestaltet und richtet sich auch an ein vorbeikommendes Publikum. Die zur Verfügung stehende Zeit umfasst sowohl die Präsentation als auch den Wechsel zwischen den Beiträgen einschließlich Auf- und Abbau. Im Rahmen der Kurzpräsentation können beispielsweise neue Arbeitsansätze, Methoden, (Modell-)Projekte oder innovative Ideen aus dem Feld der Kinder‑ und Jugendarbeit beziehungsweise für dieses vorgestellt werden.
Ziel des Formats ist, in kurzer und prägnanter Form Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Projekte oder Impulse zu geben und Interesse für weiterführende Gespräche zu wecken.
Hinweis: Beim Bundeskongress können Projekte auch im Rahmen des Marktes der Möglichkeiten vorgestellt werden können, beispielsweise im Format “Ausstellung”. Dazu wechseln Sie bitte HIER zum Markt der Möglichkeiten.
Das Offene Format ist ein 60‑minütiges Veranstaltungsformat, das bewusst auf feste formale Vorgaben verzichtet. Es eröffnet Raum für neue, experimentelle und explorative Formen der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Themen der Kinder‑ und Jugendarbeit. Das Format lädt dazu ein, neue Wege des Austauschs und der Beteiligung zu erproben. Möglich sind beispielsweise dialogische, kreative, interaktive oder performative Ansätze, die eine aktive Beteiligung der Teilnehmenden ermöglichen.
Ziel des Formats ist, unterschiedliche Formen des gemeinsamen Denkens, Diskutierens und Arbeitens zu ermöglichen und so neue Perspektiven auf fachliche Fragestellungen zu eröffnen.
Markt der Möglichkeiten
Die Teilnehmer:innen werden selbst aktiv – ob im Spiel, bei einer kreativen Übung oder beim gemeinsamen Ausprobieren. Im Mittelpunkt steht das eigene Erleben. Die Methoden, Themen und Arbeitsweisen werden nicht nur erklärt, sondern selbst ausprobiert.
Ziel des Formats ist es, die Inhalte direkt erlebbar zu machen und zum Selbermachen einzuladen.
An einem Informationsstand präsentiert sich eine Organisation, Initiative oder Einrichtung. Teilnehmer:innen können sich informieren, Materialien mitnehmen, Fragen stellen und erste Kontakte knüpfen.
Ziel des Formats ist es, unmittelbar in den direkten Austausch zu kommen.
Ein Austauschraum schafft Raum für niedrigschwellige Begegnung, Vernetzung und fachlichen Dialog. Durch Gespräche, Diskussionen und das Teilen von Erfahrungen entsteht dabei fachlicher Dialog. Die Gestaltung kann offen oder moderiert erfolgen und bietet Platz für unterschiedliche Perspektiven und Fragestellungen.
Ziel des Formats ist, den Austausch zwischen Fachkräften, Engagierten und Interessierten zu fördern und neue Impulse zu ermöglichen.
Präsentiert werden Projekte, Forschungsergebnisse, Themen oder kreative Arbeiten. Beispielsweise als Poster, Installationen, Bilder oder Texte, die zum Entdecken einladen.
Ziel des Formats ist es, die Inhalte individuell und im eigenen Tempo erkundbar zu machen und so vielfältige Zugänge zu den dargestellten Themen zu eröffnen.
Vorgestellt werden Ansätze der mobilen Jugendarbeit, etwa mobile Jugendtreffs, aufsuchende Angebote oder weitere mobile Formate. Methoden, Konzepte und Praxisbeispiele werden dabei anschaulich vermittelt.
Ziel des Formats ist es, Einblicke in mobile Arbeitsweisen zu geben und deren Potenziale, Herausforderungen und Wirkungsweisen sichtbar zu machen.