Aktuelles

Call For Participation gestartet: Jetzt Beiträge einreichen!

Der 5. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit findet vom 07.–09.09.2027 in Hannover statt – und wir laden alle Fachkräfte, Ehrenamtliche, Wissenschaftler*innen und Interessierte ein, ihn aktiv mitzugestalten. Vom 01. September bis 31. Oktober 2026 könnt ihr Beiträge für das Kongressprogramm sowie für den Markt der Möglichkeiten einreichen – ob Fachforum, Workshop, Kurzpräsentation oder offenes Format.

Alle Infos zu Themenschwerpunkten, Formaten und der Einreichung findet ihr auf der Seite Call for Participation oder unter https://bundeskongress-kja.de/call-for-participation/.

Stellenausschreibung Referent*in (m/w/d) für die Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung

Referent*in (m/w/d) für die Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung

TV-L E11 | Vollzeit

Die Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Niedersachsen e.V. (LAG OKJA Niedersachsen) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Referent*in (m/w/d)

für die Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung

Die Fachstelle unterstützt und begleitet Prozesse der Kinder- und Jugendbeteiligung in Niedersachsen und setzt Impulse zur Weiterentwicklung einer demokratischen, beteiligungsorientierten Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Ihre Aufgaben

  • Fachberatung zu Themen der Kinder- und Jugendbeteiligung auf kommunaler und landesweiter Ebene
  • Weiterentwicklung und Etablierung der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Niedersachsen
  • Planung, Organisation und Durchführung von Fortbildungen, Fachtagen und Netzwerktreffen
  • Initiierung und Begleitung von Beteiligungsprozessen in Niedersachsen
  • Aufbau, Pflege und Koordination regionaler und überregionaler Netzwerke
  • Zusammenarbeit mit Trägern, Kommunen, Jugendverbänden, Wissenschaft und politischen Bildungsträgern
  • Fachliche Begleitung und Ergebnissicherung von Projekten und Modellvorhaben
  • Öffentlichkeitsarbeit, Stellungnahmen und fachliche Vertretung der Fachstelle auf Landes- und Bundesebene
  • Unterstützung und Vernetzung bestehender Jugendbeteiligungsgremien
  • Haushaltsplanung, Mittelverwaltung, Verwendungsnachweise und Berichtswesen
  • Begleitung interner Entwicklungsprozesse innerhalb der LAG OKJA Niedersachsen
  • Fachaufsicht über alle laufenden und zukünftigen Projekte mit Schwerpunkt Beteiligung
  • Vertretung der strategischen Ausrichtung der LAG in Hinblick auf die Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie von Beteiligungsprozessen in Niedersachsen

Wir erwarten

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik oder vergleichbarer Fachrichtungen
  • Erfahrungen in der Kinder- und Jugendbeteiligung sowie in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
  • Kenntnisse relevanter gesetzlicher Grundlagen, insbesondere SGB VIII und Kinderrechte
  • Erfahrungen in Moderation, Netzwerkarbeit und Prozessbegleitung
  • Organisationsfähigkeit sowie eigenverantwortliches Arbeiten
  • Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
  • Bereitschaft zu Reisetätigkeiten innerhalb Niedersachsens und gelegentlichen Abend- bzw. Wochenendterminen

Wir bieten

  • Eine vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit mit landesweiter Wirkung
  • Gestaltungsmöglichkeiten bei der Weiterentwicklung von Beteiligungsstrukturen in Niedersachsen
  • Zusammenarbeit mit engagierten Fachkräften, Verbänden und Institutionen
  • Vergütung nach TV-L E11
  • Zuschuss zum Jobticket
  • Flexible Arbeitsmöglichkeiten und ein engagiertes Team

Bewerbungsverfahren

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung per Email bis spätestens zum 09.10.2026 an:

Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Niedersachsen e. V.
(LAG OKJA Niedersachsen)
An der Christuskirche 18
30167 Hannover

info@lag-okja.de

Jugendpolitische Forderungen zur Kommunalwahl 2026

Bei der 9. Mitgliederversammlung der LAG OKJA Niedersachsen e.V. wurden folgende Jugendpolitische Forderungen zur Kommunalwahl 2026 beschlossen
1.    Offene Kinder- und Jugendarbeit sichern.
Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe. Sie ist durch die Kommunen bedarfsgerecht zu finanzieren. Die Bedarfsfeststellung ist durch eine qualifizierte Jugendhilfeplanung zu bemessen. In den kommunalen Jugendhilfeausschüssen müssen daraus Jugendförderpläne entwickelt werden. Diese stellen ausreichende Ressourcen für eine qualitative Ausgestaltung der Kinder- und Jugendarbeit sicher.
2.    Raum für junge Menschen schaffen.
Jugendpolitik ist als kommunale Querschnittsaufgabe zu verstehen. Junge Menschen sind im Rahmen der verpflichtenden Jugendbeteiligung gemäß §36 NKomVG dazu zu hören. Die Kommunen müssen jungen Menschen Raum zu Verfügung stellen. Das umfasst weit mehr als den klassischen Treffpunkt (z.B. Jugendzentrum, Jugendtreff, Jugendplätze).
3.    Kommunalpolitik jugendgerecht umsetzen.
Die jugendbezogenen Aufgaben der Kommunen gehen über die Themen des Jugendparlaments hinaus. Eine jugendgerechte Kommunalpolitik fokussiert unter anderem Fragen der Mobilität (kostenfrei ÖPNV), Auswirkungen von Kinderarmut (Teilhabeförderung), die ökologische Zukunft der Kommune (Klimagerechtigkeit) und die Vielfalt des Gemeinwesens (diversitätssensibles Handeln).
Kurzform:
1.  Offene Kinder- und Jugendarbeit sichern.
Offene Kinder- und Jugendarbeit ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe – Kommunen müssen sie bedarfsgerecht finanzieren und qualitativ ausbauen.
2.  Raum für junge Menschen schaffen.
Junge Menschen brauchen Orte, an denen sie sich selbstbestimmt treffen und engagieren können –mit verlässlicher Unterstützung ohne permanente Kontrolle.
3.  Kommunalpolitik jugendgerecht umsetzen.
Kinder und Jugendliche sind gleichwertige Einwohner*innen. Ihre Perspektiven müssen gehört und vor Ort verbindlich umgesetzt werden.
Unter Download findet ihr Vorlagen zum herunterladen und weitergeben!

Veranstaltungen

Oct 01
Jul 06