Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung

Seit dem 01.09.2023 wird die LAG OKJA Niedersachsen
durch das Land Niedersachsen gefördert um eine
„Fachberatungsstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Niedersachsen“

aufzubauen. In den drei Jahren Projektlaufzeit werden im Rahmen einer halben Stelle (52%) folgende Ziele verfolgt:

  • Bestandsaufnahme
  • Vernetzung von Fachkräften
  • Netzwerkaufbau
  • Beratung
  • Qualifikation

Das Thema Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen sinnvoll in der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit und darüber hinaus nachhaltig zu verankern.

Fachkräfte bei ihrer Aufgabe: der Wahrnehmung der Interessen und Rechte der Kinder und Jugendlichen zu unterstützen

Die Diskussion um die Grundlagen der Beteiligung und Qualitätsstandards als auch deren Weiterentwicklung in der Praxis anregen

Praktische Ansätze erproben und gemeinsam weiter entwickeln 

GEBe Arbeitsweise ("Gesellschaftliches Engagement von Benachteiligten fördern" nach Sturzenhecker und Schwerthelm)

Am 14.05.2024 fand in der Jugendbildungsstätte Uelzen ein Fachtag zum Thema „Implementierung von Kinder- und Jugendbeteiligung in der OKJA mithilfe der GEBe Methode statt.

22 Kolleg*innen aus den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Landkreis Uelzen haben sich von Thomas Glaw in die Grundlagen der GEBe Methode einführen lassen und viel über die Umsetzung von Kinder- und Jugendbeteiligung in den Kommunen diskutiert.

Mit aktuellen Beteiligungsvorhaben geht es nun weiter in die tägliche Arbeit.

Die Fachstelle bietet Unterstützung bei der Umsetzung der GEBe Methode in der alltäglichen Arbeit!

Es werden regelmäßige Online Treffen angeboten um sich über die Anwendung und Umsetzung der GEBe Arbeitsweise/Methode in der eignen Arbeit aus zu tauschen.

Die Treffen finden jeden ersten Dienstag im Monat von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr statt.

Der zoom Link:  https://us06web.zoom.us/j/88140135467?pwd=blNOWmlJa1I2d25yZXV4elZnSHJDQT09 Meeting-ID: 881 4013 5467 Kenncode: 171314

Was ist die GEBeArbeitsweise? 

 

Die GEBeArbeitsweise ist ein erprobter Praxisansatz zur informellen Partizipation/Beteiligung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA). Diese Methode unterstützt praxisnah, in der alltäglichen Arbeit der OKJA, die wirklichen Themen der Jugendlichen zu erkennen. Das bietet eine gute Arbeitsgrundlage, um Beteiligung und demokratisches Lernen für die Jugendlichen erlebbar zu machen.

Die GEBeArbeitsweise zielt auf Maximierung von Selbstbestimmung und demokratischer Mitbestimmung in Einrichtungen und Gesellschaft ab. Sie will Selbstbildung im sozialen- gesellschaftlichen Zusammenhang stärken und Beteiligung von Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen.

 

Runder Tisch JugendBeteiligung in Niedersachsen

Die Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen fördert wieder digitale Jugendbeteiligung

https://demokratie.niedersachsen.de/startseite/news/aktuelles/foerderprogramm-politische-medienkompetenz-2024-230119.html

Liebe Engagierte und Projektverantwortliche,

das Förderprogramm „Politische Medienkompetenz“ geht in eine neue Runde – und so fördert die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung auch im kommenden Jahr wieder Kleinprojekte mit bis zu 7.000 EUR. Die Bewerbungsfrist beginnt am 8. April 2024 und endet am 30. Juni 2024. Im Folgenden finden Sie detaillierte Information dazu.

Sie nutzen digitale Medien für die politische Bildung und wollen Ihr Wissen teilen? Sie sensibilisieren bereits für Fake News oder Hatespeech im Netz und wollen weitere Angebote schaffen? Sie stärken Betroffene von Diskriminierung und wollen sich noch mehr in diesem Bereich engagieren? Im digitalen Raum erkennen Sie Potenzial für mehr politische und gesellschaftliche Teilhabe und wollen diese testen?

„Politische Medienkompetenz“ umfasst ein breites Themenfeld sowie zahlreiche Möglichkeiten für Bildungs-, Vernetzungs- und Öffentlichkeitsprojekte. Im letzten Förderzeitraum wurden beispielsweise Workshops und Tagesveranstaltungen, digitale Austauschprojekte mit und für Jugendliche oder Informations- und Diskussionsformate rund um die Themen Digitalisierung und Gesellschaft gefördert. Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf Bewerbungen aller Projekte, die in das Förderprofil zur politischen Medienkompetenz passen.

„Politische Medienkompetenz“ verfolgt den Anspruch, Barrieren der politischen Teilhabe im digitalen und analogen Raum abzubauen. Wir möchten deshalb diejenigen Projekte, die diesen Anspruch teilen und abbilden, besonders ermutigen, sich zu bewerben. Darüber hinaus möchten wir darauf hinwirken, dass sich die Vielzahl von Perspektiven und Erfahrungen einer diversen Gesellschaft auch in der Landschaft der politischen Bildung widerspiegelt. Aus diesem Grund sind Bewerbungen von migrantischen Selbstorganisationen, People of Color, Jüdinnen_Juden oder Menschen mit Behinderungen ausdrücklich erwünscht. Eine deutsche Staatsbürgerschaft der Antragsteller_innen ist keine Voraussetzung.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie sich bewerben können, haben Fragen zur Antragstellung oder benötigen Unterstützung? Dann rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Gerne berate wir Sie zu Ihren Projektideen. Ihre Ansprechperson:

Heiner Coors

heiner.coors@lpb.niedersachsen.de

0511-1207510.

Wir hoffen, dass das Förderprogramm „Politische Medienkompetenz“ für Sie eine spannende Möglichkeit ist, Bildungsprojekte in die Wege zu leiten, und freuen uns über eingereichte Projektideen. Gerne können Sie diese E-Mail auch an Ihnen bekannte Projekte, Vereine, Initiativen oder Personen weiterleiten. Wir würden uns sehr freuen, wenn das Förderprogramm eine weite Verbreitung findet.

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